Montag, 4. Februar 2008selber schaunLinktip: Die Seite des Präsidenten, für religiös interessierte die Seite des Revolutionsführers www.leader.ir oder für Reisende die aktuelle Luftqualität in Teheran. Der Weg zum Präsidenten wird von hier aus gesehen derzeit über Grossbritannien, USA, Singapur geroutet. beim Revolutionsführer bin ich mir nicht klar über den Weg (DE -> USA -> IR?) und die Stadtverwaltung von Teheran wird anscheinend über Land aus der Türkei versorgt, ebenfalls mit einem Abstecher in die USA auf dem Weg in die Türkei. Es gibt also schon noch ein paar Kabelwege in dieser Gegend. Trotzdem, interessant wärs schon ob so viele Fehler ungewöhnlich sind oder nur momentan jeder alltägliche Fehler auch seinen Weg in die Zeitung findet. Laut T-Systems kommen Abrisse wohl häufiger vor, auch bei den friedlich im Wasser liegenden Transatlantikkabeln: Jeden Tag gibt es bis zu 100 kleinere Pannenmeldungen in der Seekabelendstelle. Freilich schrillen nicht jedes Mal gleich die Alarmsignale - denn nicht bei allen Pannen handelt es sich um Kabelabrisse. „Von den meisten Kabelfehlern bekommt der Kunde überhaupt nichts mit“, erklärt [der Leiter der Seekabel-Endstelle Norden Jürgen] Ridder. Selbst bei größeren Ausfällen werden in den meisten Fällen automatisch Ersatzkapazitäten geschaltet. Aber einige Male im Jahr tauchen größere Probleme auf: Kabelabrisse, die in der Regel von Schiffsankern oder Fangnetzen verursacht werden (entgegen der Legende spielen Bisse von Haien so gut wie nie eine Rolle). Sonntag, 3. Februar 2008Nette Parole
Der Slogan "Einheimisches stärken statt Fremdes zu verteufeln" mit dem sie heute den Mittleren Ring tapeziert hatten, hat mir gefallen. Besonders das "statt".
Wählen würde ich sie trotzdem nicht, selbst wenn sie in meinem Landkreis kandidieren würden, alles in allem sind sie doch ein wenig schrullig. Pfiffige Wahlwerbung haben sie aber schon. Vermutlich gibt es keine andere Partei, die eine eigene Briefmarke herausgibt, mit der man zumindest in Österreich wirklich Briefe frankieren kann. Mittwoch, 30. Januar 2008Fabelwesen
Ich wollte mich ja bei der neuen CSU-Seite registrieren, wo ich doch schon gelesen und im Radio gehört hab, dass dort so eine Art Kontaktforum für konservative eingerichtet wurde. Ging aber nicht, wenn ich mich dort registrieren will, komme ich höchstens an den virtuellen Stammtisch. Die Kleinanzeigen sind den Leuten mit Mitgliedsnummern vorbehalten.
Schade eigentlich, in meiner Phantasie laufen gerade secondlife-mässige Filme ab, wenn ich an die ganzen Fantasyfiguren der Funktionäre denke während ich die AGB dieser Community lese: [...Der Nutzer ist verpflichtet...] Sonntag, 27. Januar 2008Verwirrung
Und wieder bin ich verwirrt:
Das Schreiben, dass auch beim CCC online abzurufen ist, beschäftigt sich eigentlich mit der Abrechnung der teuren Wanze. Im Gegensatz zu meiner Annahme, dass die selber basteln, kaufen die nämlich für 6000 Pro Monat und 2500 Installationskosten Fremdsoftware ein. Ziemlich teuer für eine "technisch sinnlose Lösung" und eigentlich sollte sich eine nicht durchgeführte Massnahme auch nicht in der Buchhaltung niederschlagen. Vermutlich werden wir halt einfach belogen... Satellitenüberwachung
Ich hab mir mal die Polizeiberichte der letzten Jahre angeschaut. Nicht sehr systematisch allerdings, ich hab einfach nach "Kind" und "Kinder" gesucht und die interessanten Berichte angeklickt, unabhängig davon ob der Täter Kinder nur angeredet hat, sich ausgezogen hat oder schlimmeres getan hat. Angesichts polizeilicher Warnungen vor finsteren Gestalten in Grünanlagen und an Badeweihern
Der lang ersehnte Sonnenschein bringt nicht nur Sommerfreuden, sondern er lockt alljährlich vermehrt auch diejenigen ins Freie, die sich beispielsweise an Seen, in Parks, auf Spielplätzen, ja sogar in öffentlichen Verkehrsmitteln in obszöner Weise gegenüber arglosen Passanten, auch Kindern, zur Schau stellen. [Quelle] halte ich nämlich die neueste Idee unserer Justizministerin einfach nur für eine nette Wahlkampfidee: Einfach allen rückfallgefährdeten Kinderschändern GPS-Empfänger ans Bein binden und dann Betretungsverbote für die Gegend um Schulhöfe und Kindergärten aussprechen. Klingt ja auch gut. Man setzt modernste Mittel ein ("Satellitenüberwachung" klingt doch toll, auch wenns nur GPS ist und der Satellit da nichts überwacht), tut was für die Kinder und sorgt für Sicherheit. Jetzt muss man nur noch die Täter dazu bringen, ihre Batterien regelmässig zu wechseln und stets Sichtkontakt zu einem grösseren Ausschnitt des Himmel zu halten. U-Bahnen scheiden zum Beispiel als Aufenthaltsort aus, aber wir wissen ja, dass dort die Bedrohung eher von den Jüngeren ausgeht. Manchmal habe ich den Eindruck, Bayern soll so eine Art Versuchslabor für neue Polizeimethoden sein. Dabei hat man doch schon wunderbare Erfahrungsberichte aus dem Versuchsland der EU, man könnte ja auch einfach die englischen Berichte über GPS-Fussfesseln und flächendeckende Kameraaufzeichnung lesen. Das Ergebnis meiner Zählung spricht jedenfalls für die Theorie, dass hier nur neumodischer Populismus geübt wird. Wirklich wirkungsvoll wäre ein Strassenverbot für die Tätergruppe. Spielplätze scheinen gefährlich zu sein, Kinder in Schulhöfen allerdings sind nicht gefährdeter als beispielsweise Kinder in ihrem Wohnhaus und Kindergärten wurden nirgends erwähnt:
« vorherige Seite
(Seite 91 von 131, insgesamt 652 Einträge)
» nächste Seite
|
KategorienVerwaltung des BlogsSuche |