Montag, 17. März 2008Erste Scheibe vom Saunasound
Endlich, sie ist da!
Die lange erwartete erste EP der Pyroponys ist fertig, die erste handnumerierte und mundgeblasene Auflage wurde ausgeliefert. Nach grossen Bühnenerfolgen bedienen die kleinen Pferde nun auch Konsumenten der Musikkonserve und ich gehöre zu den Privilegierten, die ein Exemplar ergattern konnten. Der Schein Schon die Verpackung macht Spass. Eine Papphülle mit der hoffnungsvollen Aufschrift "Don't worry - be happy" lässt sich leicht öffnen wie die Hülle eines Doppelwhoppers und gibt den Blick frei auf ein aufwändig fotografiertes Cover mit den drei Interpreten auf einer Startbahn. Hier erfährt man auch den Titel der Scheibe: "fire the hidden" Passend zum Namen der Band präsentiert sich die CD in pornösem Rot auf der Unterseite und einem Trommelfell auf der Vorderseite. Ein Booklet mit Hintergrundklatsch über die Band fehlt, was aber kein Nachteil ist, die Bandmitglieder nehmen sich einfach selbst zurück um Blick und Gehör ganz auf die Musik zu lenken. Mitsinger können sich die Texte auf der Homepage der Gruppe ansehen. Der Ton Sonntag, 16. März 2008Keine Filme für ChinesenBisher war YouTube wohl eher das Portal, in dem die chinesische Jugend Westler dabei beobachten durfte, wie sie dekadente Rituale durchführen. Politisch und gesellschaftlich also völlig unbedenklich. Aber kaum kommt mal was über Tibet, wirds gesperrt. Nachprüfung
Falls man mal wieder Argumente gegen den Einsatz von Wahlcomputern braucht, sollte man sich den Link auf die Mittelbayerische Zeitung zur Wahl in Roding merken:
Wie [der Regensburger Oberstaatsanwalt] Günther Ruckdäschel mitteilte, hat diese Person, nach seinen Angaben ein Stadtratskandidat, bei vielen Leuten vorgesprochen, vor allem bei älteren Aussiedlern, die teilweise der deutschen Sprache gar nicht oder nur in geringem Maß mächtig waren. Er hat sich ihnen angeboten, ihnen bei der Wahl zu helfen, und teilweise Vollmachten ausschreiben lassen. Mit diesen ist er laut Angaben der Staatsanwaltschaft zur Stadt gegangen und hat sich die Briefwahlunterlagen aushändigen lassen. Neben der berühmteren Wahlfälschung in Dachau 2002 ein weiteres Beispiel aus Bayern, wie wichtig es ist, nach der Wahl noch echte Stimmzettel zur Nachprüfung zu haben. Es zeigt natürlich auch, wie unsicher die jetzige Form der Wahl ist, gerade der Briefwahl bei hilfsbedürftigen Wählern. Aber man kanns eben danach überprüfen. Dienstag, 11. März 2008Kompromiss?
Gute Idee, das Rauchverbot in Bierzelten erstmal wieder zu lockern und dann ab 1.1.2009 wieder uneingeschränkt durchzusetzen.
Warum nicht kompromissbereiter? Sagen wir z.B. ab dem 29.9.2008? Dann kann der Nichtraucher noch ein rauchfreies letztes Wiesnwochenende im Zelt geniessen und der Raucher muss sich bis zum Urnengang nicht über die Staatspartei aufregen. Saufen Montag, 10. März 2008nüchterne Zahlen Die Polizei hat ihre Zwischenbilanz zur Starkbierzeit veröffentlicht. Ich glaube, Alkohol ist entgegen landläufiger Meinung doch die gefährlichere Droge...
Ansonsten wärs ja fast schön, wenn die Stichprobe repräsentativ wäre: 27277 kontrollierte Verkehrsteilnehmer. Bei fast jedem dritten will der Polizist den Alkoholgehalt feststellen, bei 3% der kontrollierten hat er die Fahne richtig eingeschätzt. Das würde heissen, dass gerade 9,7 Promille der Autofahrer in München besoffen rumfahren. Ich hätte die Nächte für berauschter gehalten. Die Tendenz ist auch ganz ok: Waren letztes Jahr noch 1,8% der Fahrer verhaltensauffällig, waren es dieses Jahr nur 1,2%. Die leichte Verschiebung weg vom Alkohol und hin zu anderem Zeug schlägt sich in einem Rückgang der Unfallzahlen um 31% nieder. Wobei die letzte Interpretation sicher nicht die der Polizei und der Drogenbeauftragten sein wird. Bei 13 zu 19 Unfällen ist vielleicht auch das Datenmaterial zu dünn für eine gesicherte Aussage.
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