Tuesday, 24. May 2005Freibier statt Sozialismus
Zum kleinen Parteitag am kommenden Samstag in München startet CSU-Generalsekretär Markus Söder eine breit angelegte Offensive zur Mitgliederwerbung. Ziel ist es, vor allem junge Menschen zur Mitarbeit in der CSU zu gewinnen.
[...] Wenn diese wunschgemäß wirkt, ist selbst ein spontaner Entschluss, zur CSU zu kommen, kein Problem mehr - Söder ließ Aufnahmeanträge auch auf Bierdeckel drucken. Quelle: CSU Wir stellen uns mit Grausen vor, wir wachen auf, der Kopf brummt, der Magen rumort, wir können uns an nichts mehr erinnern und ausserdem sind wir CSU-Mitglied. Drei Kreuzerl auf dem Deckel müssen in Zukunft nicht mehr drei Weissbier bedeuten. Andererseits haben wir natürlich Verständnis. Bei den schlechten Erfahrungen, die gerade die Münchener CSU mit den teuer eingekauften Mitgliedern gemacht hat, würden wir auch zu den guten alten Rekrutierungsmassnahmen mit Schnaps und Freibier greifen. Surftipp: CSU Werbemittel-Shop für alle, denen noch ein paar Rauten-Flip-Flops oder ein @Mund-T-Shirt fehlt. Monday, 11. August 2003Politik und Betriebssysteme
"Mehr Linux Mehr Freiheit" fordert Monica Lochner-Fischer, MdL, SPD, von Beruf Programmiererin, die für Schwabing in den Landtag einziehen will. Denn
" [Microsoft] hat nicht einmal seinen Source-Code (Quellkode) von Windows 2000 dem Bundesamt für Sicherheit offen gelegt, damit dieses die mit dem Programm verbundenen Sicherheitsprobleme überprüfen konnte. Microsoft war es egal, dass das zu einer Sicherheitswarnung des Bundesamtes führte. Schließlich ist die Firma so marktbeherrschend, dass sich schon fast niemand mehr vorstellen kann, dass es auch noch andere Betriebssysteme gibt. ... Aus meinem Engagement in der IuK-Kommission des Landtags und der Arbeit im Haushaltsausschuss weiß ich nur, dass es unendlich schwierig ist, die bayerischen Behörden und Einrichtungen aus der Abhängigkeit des Softwareriesen zu befreien. Und das trotz eines eindeutigen Berichts des Bayerischen Obersten Rechnungshofes, der allein schon aus Kostengründen für den Umstieg auf Open Source plädierte ..." Ein Auszug aus dem Quellcode unserer mutigen Kapitalismuskritikerin: meta name="Generator" content="Microsoft Word 97" Oder ein Auszug aus dem Quellcode der münchner SPD: meta content="Microsoft FrontPage 4.0" name="GENERATOR" Quelle: www.lochner-fischer.de und www.spd-muenchen.de Nachtrag 11.8.03: Das war jedenfalls Ende Juni so. Auf meinen Brief, wie der Widerspruch zu erklären ist, hat die Kandidatin nicht geantwortet, aber ihre Homepage hat sie umgeschrieben. Lediglich die Themenseite trägt noch das Zeichen des Bösen. Wir werdens beim Häufeln zu würdigen wissen... :) Im November 2004 müssen wir uns nochmal korrigieren, nichts ist mehr von der dunklen Seite der Betriebssysteme zu sehn. Nur die Bilder stammen noch aus Photoshop (sicher einer Linux-Edition von Adobe...) Nachtrag 25.9.03: Sie hats geschafft: Mit respektablen knappen 30% im Wahlkreis bleibt uns Frau Lochner-Fischer weiterhin im Landtag erhalten. Gratulation :)
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