Mittwoch, 29. Dezember 2004Rundfunkgebühren gut angelegt
In Zeiten eines zunehmenden "Häppchen-Journalismus" setzt die ARD auf Seriosität. Ihr Korrespondentennetz ist das größte weltweit. Nicht mal große amerikanische Networks können hier mithalten. Weiße Flecken auf der Landkarte gibt es nicht. [...] Der Aufwand zahlt sich aus. Denn jeder noch so abgelegene Landstrich kann über Nacht zum hochbrisanten Krisenherd werden [...] Möglichst nahe am Geschehen und Bangemachen gilt nicht, lautet deshalb ihre Devise
Quelle: ARD ![]() Bei der Flutwelle im indischen Ozean am 26.12.04, die die Küsten Indiens, Sri Lankas und Thailands verwüstete, konnten wir sehen, wozu so ein grosses Korrespondentennetz gut ist. Während der englischkundige Zuschauer bei CNN Berichte aus Madras, Colombo und Phuket ansehen konnte, bekamen die deutschen Zuschauer den Reuters-Ticker live aus Delhi vorgelesen und ein asienkundiger gebührenfinanzierter Korrespondent konnte aus Tokio, nur 5000 km entfernt vom Geschehen, live berichten, dass Tsunamis auch in Japan ein Problem darstellen und dass es in Asien jetzt dunkel ist. Karte: CIA World Factbook Sonntag, 25. Juli 2004Was kostet Maggie
Dank exakter Bedienung der Standbildtaste ist es uns gelungen, diesen einmaligen Augenblick zu erwischen.
![]() Die Simpsons, "Bart packt aus", Pro7, 29.7.04 Donnerstag, 25. März 2004Gift in Kalifornien
Kalifornier müssen sich die Hände öfter waschen als andere, weil es Giftstoffe gibt, die nur im Staat Kalifornien bekannt sind ...
![]() aus dem Handbuch zum Dell Inspiron 8500 Montag, 11. August 2003Politik und Betriebssysteme "Mehr Linux Mehr Freiheit" fordert Monica Lochner-Fischer, MdL, SPD, von Beruf Programmiererin, die für Schwabing in den Landtag einziehen will. Denn" [Microsoft] hat nicht einmal seinen Source-Code (Quellkode) von Windows 2000 dem Bundesamt für Sicherheit offen gelegt, damit dieses die mit dem Programm verbundenen Sicherheitsprobleme überprüfen konnte. Microsoft war es egal, dass das zu einer Sicherheitswarnung des Bundesamtes führte. Schließlich ist die Firma so marktbeherrschend, dass sich schon fast niemand mehr vorstellen kann, dass es auch noch andere Betriebssysteme gibt. ... Aus meinem Engagement in der IuK-Kommission des Landtags und der Arbeit im Haushaltsausschuss weiß ich nur, dass es unendlich schwierig ist, die bayerischen Behörden und Einrichtungen aus der Abhängigkeit des Softwareriesen zu befreien. Und das trotz eines eindeutigen Berichts des Bayerischen Obersten Rechnungshofes, der allein schon aus Kostengründen für den Umstieg auf Open Source plädierte ..." Ein Auszug aus dem Quellcode unserer mutigen Kapitalismuskritikerin: meta name="Generator" content="Microsoft Word 97" Oder ein Auszug aus dem Quellcode der münchner SPD: meta content="Microsoft FrontPage 4.0" name="GENERATOR" Quelle: www.lochner-fischer.de und www.spd-muenchen.de Nachtrag 11.8.03: Das war jedenfalls Ende Juni so. Auf meinen Brief, wie der Widerspruch zu erklären ist, hat die Kandidatin nicht geantwortet, aber ihre Homepage hat sie umgeschrieben. Lediglich die Themenseite trägt noch das Zeichen des Bösen. Wir werdens beim Häufeln zu würdigen wissen... :) Im November 2004 müssen wir uns nochmal korrigieren, nichts ist mehr von der dunklen Seite der Betriebssysteme zu sehn. Nur die Bilder stammen noch aus Photoshop (sicher einer Linux-Edition von Adobe...) Nachtrag 25.9.03: Sie hats geschafft: Mit respektablen knappen 30% im Wahlkreis bleibt uns Frau Lochner-Fischer weiterhin im Landtag erhalten. Gratulation :)
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