Donnerstag, 15. März 2007Wir haben sie gefunden!
Sie dient der Fernbedienung des Samsung DVD-HR734 Festplattenrecorders Mittwoch, 14. März 2007Aufruf an das Bayerische Volk
Das Bayerische Staatsministerium des inneren gibt in seiner Pressemitteilung Nr. 88/07 bekannt:
Beckstein: "Terrordrohungen ernst nehmen - höchste Wachsamkeit geboten, bei Auffälligkeiten Sicherheitsbehörden informieren" Angesichts der aktuellen Terrordrohungen rief Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein zu höchster Wachsamkeit auf: "Die jüngsten Terrordrohungen gegen Deutschland sind ernst zu nehmen. Die Sicherheitsbehörden sind hoch sensibilisiert. Auch wenn derzeit keine Hinweise auf konkrete Anschlagsplanungen in Deutschland bestehen, ist größte Wachsamkeit gefordert, um mögliche Anschlagsplanungen so frühzeitig wie möglich aufdecken zu können. Dazu kann auch jeder Einzelne beitragen. Bei Auffälligkeiten sollten Sicherheitsbehörden unbedingt informiert werden." Beckstein verwies in diesem Zusammenhang auch auf die erhöhte Sensibilisierung an Universitäten. "Es geht nicht darum, irgend jemanden unter Generalverdacht zu stellen. Gerade auch an Universitäten ist aber hohe Aufmerksamkeit erforderlich. Dort sollte auf Studenten und Mitarbeiter geachtet werden, die sich durch besondere Verhaltensweisen wie einen Bruch im Lebenswandel, Gewaltbereitschaft, radikal-verbale Äußerungen oder Beschäftigung mit einschlägiger Literatur auffällig in Richtung islamistischer Fundamentalismus verändern. Diese Aufmerksamkeit ist notwendig, um Radikalisierungstendenzen frühzeitig zu erkennen. Eine Strategie des ''Kopf-in-den-Sand-Steckens'', wie sie die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth verfolgt, ist verantwortungslos und wäre fatal."
Dienstag, 6. März 2007sicherheitsbewusst
Ich habe mir gerade bei Galileo den Beitrag "wenn das Internet zum Pranger wird" angesehen. Ich bin ja dank der vorherigen Simpsons-Ausstrahlung immer bestens informiert über Galileo-Themen und beobachte gespannt, welcher Nahrungsmittelhersteller das Team dieses Mal eingeladen hat um zu demonstrieren wie die Gummibären in die Tüte kommen.
Heute ging es aber darum, wie leicht ich im Internet an den Google-Pranger kommen kann, wie leicht eine Suche nach mir unangenehme und karriereschädigende Inhalte zu Tage bringen kann. Und jetzt bin ich hin- und hergerissen. Einerseits soll man öfter mal nach dem eigenen Namen suchen. Und wenn man Unerfreuliches findet, den Seitenbetreiber bitten das zu löschen (aber vorsichtig, nicht dass die Wind drum machen). Man soll eine eigene Homepage bauen, dort nur Gutes über sich erzählen und Freunde bitten, die zu verlinken um bei den Suchmaschinen die Seite nach oben zu ziehen. Dann hat der Sprecher noch gesagt "Schreiben Sie kluge Forenbeiträge um mit diesen bei Google aufzutauchen", dazu gabs eine Einblendung vom Leo-Wörtberbuch wo einer "die Übersetzung entspricht ..." in ein Kommentarfeld tippt. Andererseits soll ich meinen Namen und andere Lebensumstände niemals ins Internet eintippen. Höchstens auf Seiten mit Passwortschutz, ansonsten soll ich immer mit Pseudonym unterwegs sein. Jetzt bin ich verwirrt, ich schreib ja fast nie mit vollem und echten Namen. Weniger aus Geheimhaltungsgründen sondern weil ich mir einfach doof vorkomme. Womöglich würde ich sogar bei Antworten gesiezt werden! So erfülle ich natürlich perfekt die zweite Forderung, hab aber die Chance verspielt, die Berichterstattung über meinen Namen zu bestimmen. Zum Glück tummeln sich in den Suchmaschinen noch ein paar Namensvettern, die auf den ersten Blick seriös wirken. Ausserdem weiss man ja nie, was dem Leser eines Forenbeitrags gefällt und klug vorkommt. Ansonsten: Nichts aufregendes dabei...
Hmmm, war das jetzt ein kluger Beitrag? Würde er dem zukünftigen Personalentscheider gefallen? Wirkt ein wenig flapsig, unseriös, oberflächlich und man könnte meinen, ich nähme die Gefahr nicht ernst... Aber vielleicht ist diese Einstellung ja da genau die richtige ... Ausserdem zeigt der vorletzte Eintrag, dass ich Anonymität ja schon auch schätze, über Pseudonymität hab ich auch schon geschrieben... Ach was, ich probiers! Hochachtungsvoll, Max Berger Samstag, 3. März 2007Umweltminister
Wir haben uns gefragt, warum der CSU-General Markus Söder neuerdings so grün geworden ist und sogar ab 2020 ein Verbot von Neuwagen mit herkömmlichem Verbrennungsmotor fordert. Bisher lag seine Kompetenz ja eher in der Gesellschaftspolitik. Aber dann sind wir draufgekommen.
Im Gegensatz zu uns glaubt er nämlich nicht daran, dass Stoiber auch noch nächstes Jahr Vorsitzender sein wird. Falls der neue Vorsitzende dann Huber oder Seehofer heisst, ist sicher sein jetziger Job weg. Vorsitzende bringen ja in der Regel ihre eigene Chefsekretärin und einen eigenen Generalsekretär mit. Und dann muss der arme Kerl schauen, wo er eine neue Aufgabe findet. Da passt es ganz gut, dass auch das Kabinett neu gebildet wird. Den bisher eher glücklosen Werner Schnappauf, dessen Amtszeit von ungeschicktem Umgang mit Gammelfleisch, Vogelgrippe und einem Problembären geprägt war, will man sicher loswerden. Da würde Söder gut in die Lücke passen. Und dem wäre es vermutlich egal, in welcher Position er in der Öffentlichkeit steht. Und das beste dran, der in der CSU heilige Regionalproporz würde fast nicht gestört werden. Einen Oberfranken durch einen Mittelfranken zu ersetzen würde sicher gerade noch gehen, ohne die Provinzen zu beunruhigen. Donnerstag, 1. März 2007Jubiläum
Heute wird gwaihir ein Jahr alt. Der Kleine ist ein Tor-node, der auf diesem Server läuft. Viel Internetverkehr kann er zwar nicht anonymisieren, mein Vertrag sieht maximal 100GB/Monat (ankommender + abgehender Verkehr) vor und 20-30GB davon brauche ich für die restlichen Dienste hier, aber 1GB/Tag Durchleitung schafft er auch. Das lässt sich auch auf dem heutzutage eher schwächlichen PIII/600MHz noch locker nebenbei erledigen.
Wer mehr über Tor wissen will, kann bei tor.eff.org nachlesen, so in kürze zusammengefasst ist das ein Netz aus derzeit 800 Rechnern die weltweit verteilt sind. Wer Tor nutzt, leitet seinen Verkehr durch dieses Netz. Seine Daten werden dabei durch drei dieser Server weitergereicht. Jeder dieser drei kennt nur seinen nächsten Nachbarn, nur der erste kennt also den eigentlichen Nutzer und der letzte (der exit-node) kennt die Zieladresse. Verschlüsselt werden die Daten dabei auch, lediglich der exit-node kann den unverschlüsselten Verkehr sehen, falls die Daten nicht schon durch den Nutzer und den Zielserver verschlüsselt wurden, z.B. durch https. Alle Zwischenknoten sehen nur den für sie bestimmten Teil der Informationen, der Inhalt der Pakete wird ähnlich einer Zwiebel in mehrere Schalen verpackt, weshalb diese Art der Weitervermittlung auch onion routing genannt wird."Jubiläum" vollständig lesen
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