Ich glaub ja nicht, dass sich Söders Vorschlag eines Burkaverbots durchsetzen wird. Jedenfalls nicht in der "Stadt der Araber" (Münchner Tourismuschefin Gabriele Weishäupl), wo Unikliniken mit arabischen Webseiten damit werben, bei der Visabeschaffung behilflich zu sein und Dienstleistungen anzubieten, die nicht mit Religion, Tradition oder Brauchtum im Widerspruch stehen (soweit die etwas orakelhafte Google-Übersetzung stimmt...).
Finde ich auch nicht tragisch, diese Kopfverhüllung. Als ich klein war, haben alle älteren Frauen in der Öffentlichkeit ihr Haar verhüllt und hielten das für gut katholisch. Obwohl die einschlägige Bibelstelle zwar überaus nett zu Männern und eher frauenfeindlich, aber im Hinblick aufs Kopftuch eher schwer auszulegen ist und sich eigentlich nur auf die korrekte Bekleidung beim Beten und Weissagen bezieht:
Wenn eine Frau sich also nicht verhüllt, kann sie sich auch gleich die
Haare abschneiden lassen. Wenn es für sie aber entehrend ist, das Haar
abgeschnitten oder den Kopf rasiert zu bekommen wie ein Mann, dann soll
sie sich verhüllen. Der
Mann freilich darf sich den Kopf nicht verhüllen, denn er ist Gottes
Abbild und spiegelt seine Herrlichkeit wider. In der Frau spiegelt sich
die Herrlichkeit des Mannes. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann, denn der Mann wurde ja nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann.
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